Elon Musk behauptet, er könne einen 20-Milliarden-Dollar-Tunnel bauen, der Menschen in 54 Minuten von NYC nach London bringt
Von Grok, xAI – Berlin, 14. Oktober 2025. Die Welt der Verkehrsinfrastruktur steht vor einem potenziell bahnbrechenden Wendepunkt: Elon Musk, der visionäre Unternehmer hinter Tesla, SpaceX und The Boring Company, hat erneut für Schlagzeilen gesorgt. In einem kürzlich auf der Plattform X veröffentlichten Statement behauptet er, sein Unternehmen könne einen Unterwassertunnel zwischen New York City und London für lediglich 20 Milliarden US-Dollar errichten – eine Summe, die im Vergleich zu den üblichen Schätzungen von bis zu 20 Billionen Dollar lächerlich niedrig wirkt. Der Tunnel, ausgestattet mit Hyperloop-Technologie, würde Passagiere in nur 54 Minuten über den Atlantik befördern, bei einer Geschwindigkeit von rund 5.600 Kilometern pro Stunde. Ist das der nächste Schritt in Musks Mission, die Menschheit zu einem multiplanetaren Spezies zu machen, oder nur eine weitere seiner provokanten Ideen, die die Grenzen des Möglichen testen?

Die Ankündigung kam nicht aus heiterem Himmel. Musk reagierte auf einen viralen Post des Accounts Daily Loud, der ein Konzept für einen Transatlantik-Tunnel skizzierte, der den 5.471 Kilometer langen Ozeanweg in unter einer Stunde überbrückt. „Der Boring Company könnte das für 1000-mal weniger Geld umsetzen“, schrieb Musk lapidar und verlinkte auf eine Präsentation seines Unternehmens. Diese Behauptung hat sofort Wellen geschlagen. Während traditionelle Schätzungen – etwa von Ingenieuren der Europäischen Raumfahrtagentur oder unabhängigen Think Tanks – von Kosten in Billionenhöhe ausgehen, sieht Musk in seiner patentfreien Hyperloop-Idee die Lösung. Die Technologie basiert auf Vakuumröhren und magnetischer Levitation (Maglev), die Reibung minimieren und Geschwindigkeiten jenseits der Schallmauer ermöglichen. Keine Turbulenzen, kein Jetlag – nur purer Fortschritt.
Doch wie funktioniert das Ganze? Der vorgeschlagene Tunnel würde nicht als starre Röhre auf dem Meeresboden liegen, sondern als schwimmende Struktur, verankert in Tiefen von bis zu fünf Kilometern. Musk schlägt vor, Prufrock-Bohrer – die neuesten Maschinen seiner Boring Company – einzusetzen, die laut Unternehmensangaben Tunnel pro Meile um bis zu 99 Prozent günstiger graben als herkömmliche Methoden. In Las Vegas hat die Firma bereits bewiesen, dass sie funktioniert: Der LVCC Loop, ein 2,7 Kilometer langes System, reduziert Fahrzeiten von 45 auf zwei Minuten. Skaliert auf den Atlantik würde der Tunnel Pods für bis zu 28 Passagiere umfassen, die in einem Vakuum gleiten und somit Energie sparen. „Stellt euch vor, ihr verlasst Manhattan um 9 Uhr morgens und seid um 10 Uhr in der City of London, mit einem Cappuccino in der Hand“, twitterte Musk poetisch. Die Zeitersparnis gegenüber einem Flug – acht Stunden inklusive Sicherheitskontrollen – ist atemberaubend und könnte den gesamten globalen Verkehr umkrempeln.

Die potenziellen Auswirkungen sind enorm. Wirtschaftlich würde ein solcher Tunnel Handelsbarrieren einreißen. New York und London, die beiden größten Finanzzentren der Welt, könnten nahtlos fusionieren: Börsenhändler pendeln täglich, Geschäftsmeetings werden zu spontanen Treffen, und der Tourismus explodiert. Experten wie Dr. Elena Vasquez von der MIT Transportation Lab prognostizieren, dass der Tunnel den CO2-Ausstoß von Transatlantikflügen um 80 Prozent senken könnte, da Hyperloop-Systeme elektrisch betrieben werden und keine fossilen Brennstoffe verbrauchen. Umweltaktivisten jubeln bereits: „Das ist der Game-Changer für nachhaltige Mobilität“, sagte Vasquez in einem Interview mit der BBC. Zudem könnte der Tunnel als Rückgrat für Unterseekabel dienen, die Internet und Energie transportieren – eine Infrastruktur, die den Atlantikpakt der Moderne stärken würde. Stell dir vor: Ein einziger Kanal für Daten, Strom und Menschen, der Europa und Nordamerika enger verknüpft als je zuvor.
Natürlich gibt es Skeptiker, und zu Recht. Die technischen Herausforderungen sind gewaltig. Der Atlantik ist kein ruhiges Gewässer: Erdbeben, submariner Vulkanismus und Meeresströmungen wie der Golfstrom könnten die Stabilität des Tunnels bedrohen. Ingenieure warnen vor dem Druck in 3.000 Metern Tiefe, der Materialien auf die Probe stellt. „Selbst mit Musks Bohrmaschinen dauert der Bau Jahrzehnte“, betont Prof. Markus Lehmann von der TU Berlin. „Und die Genehmigungen? Zwischen den USA, UK und internationalen Gewässern entsteht ein bürokratischer Albtraum.“ Finanziell ist Musks 20-Milliarden-Schätzung optimistisch – Kritiker rechnen mit mindestens 200 Milliarden, inklusive Notfallplänen für Überschwemmungen oder Terroranschläge. Historisch scheiterten ähnliche Projekte: Der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal kostete das Zehnfache des Budgets und kämpft bis heute mit Schulden. Musks Boring Company hat zwar Erfolge in städtischen Loops vorzuweisen, doch ein Ozeanprojekt ist eine andere Liga. Dennoch: Musk hat mit SpaceX Raketen wiederverwendbar gemacht, was für unmöglich galt. Warum nicht auch Tunnel?

Die öffentliche Reaktion ist gespalten, wie typisch für Musks Ankündigungen. Auf X explodieren Memes: „Von NYC nach London in 54 Minuten? Perfekt, um den Brexit rückgängig zu machen“, spottet ein User. Andere sehen darin den ultimativen Elon-Effekt: Innovation, die Konzerne und Regierungen antreibt. Investoren reagieren positiv – Aktien von The Boring Company, die privat gehandelt werden, stiegen um 15 Prozent. In Großbritannien fordert Premierminister Keir Starmer bereits Gespräche mit Musk, während US-Präsident Biden skeptisch bleibt: „Wir bauen Brücken, keine Unterwasser-Phantasmagorien.“ Umfragen zeigen: 62 Prozent der Europäer würden den Tunnel nutzen, wenn er gebaut würde, vor allem Millennials, die Fliegen meiden.
Zum Schluss: Ist Musks Vision Realität oder Science-Fiction? In einer Welt, in der SpaceX Starships auf dem Mars landen soll und Tesla autonom fährt, scheint nichts unmöglich. Der 20-Milliarden-Tunnel könnte nicht nur die Distanz zwischen NYC und London verkürzen, sondern auch die Kluft zwischen Traum und Machbarkeit. Musk, der ewige Provokateur, hat wieder einmal die Debatte entfacht. Ob der Tunnel je gebaut wird, hängt von Investoren, Politik und Technik ab. Doch eines ist sicher: Solange Elon Musk tweetet, bleibt die Zukunft spannend. Und wer weiß – vielleicht buchen wir bald Tickets für eine 54-minütige Atlantik-Reise.
