Los Angeles – Ein Nachmittag, der in die Annalen der Social-Media-Geschichte eingehen könnte: Am 15. Oktober 2025 um kurz nach 14 Uhr Ortszeit geriet die Plattform X (ehemals Twitter) in Aufruhr, als der Superstar-Komiker Kevin Hart mit einem explosiven Tweet gegen seinen Rivalen Katt Williams losschlug. Was als harmlose Erinnerung an eine alte Herausforderung begann, mündete in einer brutalen Kampfansage um 10 Millionen Dollar und den Titel „King of Comedy“. Williams konterte prompt mit einer beißenden Retorte, die Hart als „zu feminin“ und „Hollywoods kleidtragende Dame“ diffamierte. Innerhalb von Minuten kollabierte der Serverteil der Plattform unter der Last von Millionen Likes, Retweets und hitzigen Debatten – ein digitaler Knockout, der die Fehde der beiden Komiker auf ein neues Level katapultierte.
Die Auseinandersetzung hat tiefe Wurzeln. Seit Jahren brodelt es zwischen Hart, dem 46-jährigen Philadelphia-Native mit über 100 Millionen Dollar Jahreseinnahmen durch Filme wie „Jumanji“ und seine Netflix-Specials, und Williams, dem 52-jährigen Ohio-Geborenen, der sich als unbändiger Kritiker des Showbusiness etabliert hat. Ihre letzte große Kollision datiert auf Januar 2024, als Williams in Shannon Sharpes Podcast „Club Shay Shay“ Hart als „Industry Plant“ – also als von der Industrie künstlich hochgepushtes Produkt – brandmarkte. „In 15 Jahren Hollywood erinnert sich niemand an einen ausverkauften Hart-Auftritt“, wetterte Williams damals, und Hart konterte mit einem spöttischen „Es ist traurig, Champ, lass den Zorn raus“. Doch nun, fast zwei Jahre später, hat die alte Wunde wieder aufgerissen – und diesmal mit Fäusten und Wetten im Spiel.

Harts Tweet, der um 14:12 Uhr gepostet wurde, las sich wie ein Manifest der Rache: „Katt Williams hat mich mal zu einem Kampf herausgefordert und gesagt, wir wetten eine Million Dollar. Ich bin jetzt bereit, diesen Bitch-Ass mit einer Pfanne zu verprügeln und ihm Feuer zu zeigen. Ich will 10 Millionen Dollar wetten für fünf Runden, und der Sieger wird King of Comedy.“ Der Post, der innerhalb von 30 Minuten 5 Millionen Views knackte, war gespickt mit Tippfehlern und roher Aggression – typisch Hart, der seine komödiantische Energie in Provokation kanalisierte. Fans spekulieren, dass der Auslöser ein frischer Clip aus Williams’ neuer HBO-Serie war, in der er Hollywoods „gekaufte Seelen“ aufs Korn nahm, inklusive eines Seitenhiebs auf Harts Rollen in „Ride Along“-Filmen. „Kevin ist der Prototyp des Mannes, der lacht, während er verkauft wird“, hatte Williams in einem Interview mit Variety am Vortag angedeutet.
Williams, bekannt für seine ungezügelte Zunge und Auftritte in „Friday After Next“, ließ nicht lange auf sich warten. Um 14:28 Uhr feuerte er zurück: „Hey Kevin masendakho, mein kleiner Kollege, ich will dir was sagen: Ich kämpfe nicht mit Frauen, weil du von Hollywood-Männern rumgewirbelt und gedreht wurdest. Du musstest sogar ein Kleid anziehen, um zu beweisen, wie feminin du bist. Tut mir leid, Lady, ich kämpfe nicht bald mit dir, shlamase ndlovu.“ Die exotischen Wörter – „masendakho“ (Zulu für „Freund“) und „shlamase ndlovu“ (eine spöttische Anspielung auf Elefanten, also „große Klappe, kleiner Körper“) – unterstrichen Williams’ multikulturellen Stil, der seine Wurzeln in Atlanta und internationalen Tourneen widerspiegelt. Der Tweet explodierte förmlich: 7 Millionen Interaktionen in der ersten Stunde, mit Hashtags wie #HartVsWilliams und #KingOfComedyFight, die weltweit trendeten.
Der Server-Ausfall, der von 14:45 bis 15:20 Uhr andauerte, wurde offiziell auf „unnormale Traffic-Spitzen“ zurückgeführt, doch Insider bei X flüstern von einem Cyber-Meltdown pur. „Es war wie ein digitaler Faustkampf“, kommentierte Elon Musk in einem knappen Post: „Lasst die Jungs boxen – im Ring, nicht auf meiner Plattform.“ Die Reaktionen überschlugen sich: Rapper wie 50 Cent warfen mit Memes um sich („Hart in einem Kleid vs. Williams mit der Pfanne – wer gewinnt?“), während Schauspieler wie Tiffany Haddish, die 2018 in eine ähnliche Fehde mit Williams verwickelt war, lachend tweetete: „Jungs, bringt Popcorn mit – das wird episch.“ Kritiker warfen ein: Die Auseinandersetzung unterstreiche die toxische Männlichkeit in der Komödie-Szene, wo Erfolg oft mit Demütigungen erkauft wird. „Hart und Williams verkörpern das alte Hollywood: Wer lacht zuletzt, gewinnt“, analysierte The New York Times in einer Blitz-Evaluation.

Für Hart, der gerade seinen neuen Film „Borderlands 2“ promotet und eine Arena-Tour mit 50 Shows plant, könnte der Skandal ein doppeltes Schwert sein. Seine Agentur CAA bestätigte: „Kevin ist ein Kämpfer – auf und abseits der Bühne.“ Fans feiern die Authentizität, doch Kritiker mahnen vor Eskalation: Williams’ Andeutungen auf Harts Rollen in „Think Like a Man“ (wo er Drag-Elemente einbaute) riechen nach Geschlechter-Spot. Williams selbst, der kürzlich eine Netflix-Special „World War III“ veröffentlichte und mit 20 Millionen Streams reüssierte, bleibt unerschütterlich: In einem Folge-Post schrieb er: „Ich baue Imperien, während andere Kleider anprobieren. Frieden.“ Doch Gerüchte von einem echten Box-Match kursieren: Promoter wie UFCs Dana White haben angefragt, und Wetten bei DraftKings notieren Hart als 2:1-Favoriten – trotz Größenunterschieds (Hart: 1,63 m, Williams: 1,65 m).
Die Fehde wirft ein grelles Licht auf die Branche: In einer Zeit, da Komiker wie Dave Chappelle mit Cancel-Culture ringen, dienen solche Beefs als Ventil. Hart, der aus bescheidenen Verhältnissen stammt und mit Comedy seine Familie ernährte, sieht in Williams einen Spiegel seiner selbst – nur radikaler. Williams, der mehrmals mit dem Gesetz kollidierte (einschließlich einer Haftstrafe 2014), nutzt die Plattform, um Ungleichheiten anzuprangern: „Hollywood zahlt für Schweigen, ich für Wahrheit.“ Bislang keine offizielle Reaktion von Netflix oder HBO, doch Quellen melden, dass Streaming-Zahlen explodieren.
Während X sich erholt, kocht die Debatte weiter. Ist das der Auftakt zu einem Pay-per-View-Spektakel, das Ali-Frazier à la Comedy? Oder nur heiße Luft in einer Blase aus Ego? Eines ist sicher: Hart und Williams haben die Nachmittagssonne von L.A. in ein digitales Schlachtfeld verwandelt. Die Fans jubeln, die Server ächzen – und der King of Comedy-Thron wackelt. Bleibt dran: Der nächste Tweet könnte der Knockout sein.
